Wellness Lexikon – D

 

 

Dampfbäder

 

Definition
Geschlossene feucht-warme Räume mit Sitz-/Liegemöglichkeit.

 

Ursprung
Dampfbäder waren zu Zeiten des Römischen Reiches sehr populär. Bereits in der Frühgeschichte der Menschheit gab es Steinschwitzbäder. Kelten, Angelsachsen und Germanen entwickelten eine nordische Art des Dampfbadens. Griechen, Römer, Perser und Türken schufen hingegen eine mediterrane Dampfkultur.

 

Methode
Dampfbäder zeichnen sich durch die feuchte Wärme mit 100% Luftfeuchtigkeit und nicht zu heißen Temperaturen (ca.45-50°C) aus. Sie entfalten eine wohltuende Wirkung auf angespannte Nerven und verkrampfte Muskeln. Die Hautporen öffnen sich und werden porentief gereinigt. Siehe auch Danarium, Hamam und Römisch-Irisches Bad.

 

Beurteilung
Richtig angewendet verbessert ein Dampfbad insgesamt die Mobilität der Muskeln und Gelenke und kann Linderung bei leichten rheumatischen Erkrankungen bringen. Durch den Zusatz ätherischer Öle kann auch eine Wirkung auf das Atmunngssystem erzielt werden. Der Aufenthalt im Dampfbad wird von manchen Menschen als angenehmer empfunden als in der klassischen Sauna.

 

 

 

Danarium

 

Definition
Das Danarium ist ein Dampfbad mit einer mittleren Temperatur von 65°C und einer Luftfeuchte von 60%.
Im Danarium lässt sich ohne körperliche Anstrengung saunieren. Siehe auch Dampfbäder.

 

Beurteilung
Richtig angewendet verbessert ein Dampfbad insgesamt die Mobilität der Muskeln und Gelenke und kann Linderung bei leichten rheumatischen Erkrankungen bringen. Der Aufenthalt bei mittlerer Hitze und Luftfeuchte wird gut vertragen und eignet sich daher für Menschen, die sich in der klassischen Sauna unwohl fühlen.

 

 

 

Diäten (Schlankheits-)

 

Definition
Maßnahmen zum (raschen) Abbau von überschüssigem Körpergewicht.

 

Ursprung
Ursprünglich aus dem Griechischen diaita = Lebenskunst. Seit Beginn des 5. Jahrhunderts wurde in Griechenland zunehmend die Bedeutung des Lebensstils für Kranke und Gesunde erkannt. Später wurde der Begriff auf die Kontrolle der Figur mittels vorübergehender Reduktionskost oder spezieller Kostprogramme bei bestimmten Erkrankungen reduziert.

 

Methode
Schlankheitsdiäten und Abnehmprogramme, die zur Reduzierung des Körpergewichts angeboten werden, sind unüberschaubar. Entsprechend variieren die damit verbundenen Methoden. Häufig liegt eine zeitlich befristete Verminderung der Energiezufuhr durch Essen und Trinken zu Grunde. Dem Erfindungsreichtum bezüglich des Wie, Was und Warum scheinen dabei keine Grenzen gesetzt zu sein. Siehe BCM-Methode, Formula-Diäten, Hay’sche Trennkost, Markert-Diät, Psycho-Diät.

 

Beurteilung
Diäten mit dem Ziel des raschen Gewichtsverlustes oder der Beeinflussung von Krankheiten sollten nur auf fachlich begründete Empfehlung und unter ärztlicher Kontrolle durchgeführt werden. In allen anderen Fällen kann allenfalls eine dauerhafte Umstellung der Ernährungsgewohnheiten, am besten mit qualifizierter Beratung und Betreuung, empfohlen werden.