Was unser Baby trinken soll

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Was unser Baby trinken soll

Der Flüssigkeitsbedarf eines Babys ist im Verhältnis zum Körpergewicht viel größer als bei Erwachsenen. Während der Still­zeit bekommt ein gesunder Säugling die notwendige Flüssigkeitsmenge automa­tisch durch die Muttermilch.

 

Mit der Einführung des ersten Breies sollten Sie jedoch beginnen, Ihrem Kind auch etwas zum Trinken anzubieten. Das beste Getränk ist Wasser. Allerdings sollte das Wasser für Ihr Baby nitratarm sein, wenig Mineral­stoffe und natürlich keine schädlichen Stoffe wie Blei, Kupfer oder Umwelt­schadstoffe enthalten. Nitrat behindert den Sauerstofftransport im Blut. Ein hoher Mineralstoffgehalt – bei Erwachsenen durchaus erwünscht – belastet die noch unausgereiften Nieren Ihres Babys. Mineral -wassersorten mit dem Aufdruck „geeignet für die Säuglingsernährung“ und von manchen Babykostherstellern angebote­nes Babywasser erfüllen diese Kriterien und geben Sicherheit. Ob Ihr Leitungswasser für Ihr Baby geeignet, also nitratarm und frei von Schadstoffen ist, können Sie beim ört­lichen Wasserwerk erfragen. Brunnenbe­sitzer gerade im ländlichen Raum sollten ihr Trinkwasser vorsorglich im Labor unter­suchen lassen. Das gilt auch, wenn Sie in einem Haus leben, das alte Bleirohre oder neue Kupferrohre hat.

 

Die giftigen Metalle Blei und Kupfer können sich im Leitungswasser anreichern und belasten die Gesundheit von Babys und Klein­kindern erheblich. Manche Wasserwerke führen diese Analysen kostenlos durch, wenn Säuglinge oder Schwangere im Haushalt leben. Haben Analysen zu hohe Werte ergeben, sollten Sie für Ihr Kind kein Leitungswasser mehr verwenden, sondern auf Mineralwasser oder Baby­wasser umsteigen – auch für die Tee- und Breizubereitung. Weitere empfehlenswerte Getränke für Babys sind ungesüßte Kindertees, aus dem Teebeutel oder lose aufgebrüht, und stark verdünnte Tee- und Saftschorlen.

 

Tipp: Erkundigen Sie sich bei Ihrem ört­lichen Wasserwerk nach der Wasser­qualität. Brunnenbesitzer im ländlichen Raum oder Bewohner von Häusern mit alten Bleirohren oder neuen Kupferroh­ren sollten ihr Leitungswasser analysieren lassen. Manche Wasserwerke führen diese Analysen kostenlos durch,

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