Was heißt hier unsportlich?

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Jeder weiß es: Sport tut gut. Doch viele halten sich für unsportlich und bleiben lieber auf dem Sofa. Dabei kommt es nur auf das richtige Training an.

 

Gehörten Sie schon in der Schule zu denen, die beim Völkerball als Letzte ins Team gewählt wurden? Und heute lassen Sie die Straßenbahn lieber davonfahren, als zu einem flotten Sprint anzusetzen? Finden Sie sich also schon seit Jahr und Tag unsportlich? Vielleicht sollten Sie über diese Selbsteinschätzung noch einmal neu nachdenken.

 

Jede Bewegung tut gut

Wer sich für unsportlich hält, hat diese Einschätzung oft schon im Kindesalter aus der Familie mitgenommen. Wenn auch Eltern und Geschwister keinen Sport machen, ist das Etikett rasch bei der Hand. Ebenso gilt jeder, der übergewichtig ist, schnell als unsportlich – oder hält sich selbst dafür. Ist der Stempel erst einmal aufgedrückt, kommt ein Kreislauf in Gang: Ich bin unsportlich, also mache ich keinen Sport, also bleibe ich unsportlich … Und der innere Schweinehund hat seine perfekte Ausrede.

 
Doch was heißt schon unsportlich? Vielleicht legen Sie einfach nur den falschen Maßstab an. Zwar werden extreme Beweglichkeit und ein sportlicher Körperbau zu einem gewissen Grad vererbt. Aber wer sagt, dass es gleich sportliche Höchstleistungen sein müssen? Einfache Sportarten wie Walken, Radfahren, Joggen oder Aqua-Fitness kriegt jeder hin. Es kommt nur auf die Übung an: Hat man etwas noch nie gemacht, ist es normal, dass es nicht auf Anhieb gut klappt. Haben Sie also keine Scheu, verschiedene Sportarten auszuprobieren. Verabschieden Sie sich auch von dem Gedanken, Sie würden sich irgendwie lächerlich machen: Jede Bewegung ist besser als keine Bewegung.

 

 

Anti-Aging-Effekt

Sport beugt nicht nur Herz- und Kreislauferkrankungen vor, er baut auch Fett und Übergewicht ab, kann den Blutzuckerspiegel senken und ist das perfekte Mittel gegen Stress. Auch die Seele freut sich: Sport hat einen positiven Einfluss bei Niedergeschlagenheit und stärkt das seelische Gleichgewicht. Als wäre all das nicht genug, kommt auch noch ein Anti-Aging-Effekt hinzu: Gerade in der zweiten Lebenshälfte sind sportliche Bewegung und eine ausgewogene Ernährung der einzige wissenschaftlich gesicherte Weg, den schleichenden Abbau körperlicher und geistiger Kräfte zu verringern, sagt der Deutsche Olympische Sportbund.

 
Also nichts wie lostrainiert. Wenn Sie sich alleine nicht aufraffen können, begeben Sie sich unter Gleichgesinnte. Wählen Sie einen Sportverein oder ein Fitnessstudio aus, in dem nicht nur gertenschlanke Leistungssportler trainieren. Viele Vereine und Volkshochschulen bieten gezielt Kurse für vermeintlich Unsportliche an. Oder suchen Sie sich einfach einen Mitstreiter im AOK-Sportpartner-Portal.

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