Unfallfrei durch die Grill-Saison

Unfallfrei durch die Grill-Saison

Quelle: Barmer GEK

 

Zu den Freuden des Sommers gehört für viele ein geselliger Grillabend im Familien- oder Freundeskreis. Wie man unfallfrei grillt, weiß Dr. Utta Petzold, Medizinerin bei der Barmer GEK. „Eine gute Vorbereitung zahlt sich aus“, erklärt sie. Zunächst sollte man darauf achten, dass der Grill stabil steht und ein entsprechender Sicherheitsabstand zu Kindern eingehalten wird.

 

Zum Anheizen auf keinen Fall Spiritus oder andere flüssige Brennmittel verwenden. Besser sind Grillanzünder. „Vorsichtshalber sollte man auch etwas zum Löschen in der Nähe haben, wie einen Eimer Sand oder eine Brandschutzdecke.“ Nach dem Grillen die heiße Asche außer Reichweite von Kindern stellen oder die Grillstelle gut mit Sand oder Steinen abdecken.

 

Kommt es dennoch zu Verbrennungen, empfiehlt die Expertin, die Brandwunde sofort unter fließendem Wasser zu kühlen. „Kein Eis drauflegen, sonst versucht der Körper, die Stelle aufzuwärmen, indem er sie besser durchblutet“, so Petzold. Das verstärke den Schmerz. Sie rät ebenfalls davon ab, Puder auf die Brandstelle zu streuen, da dieser die Wunde verklebt. „Besser mit einem sauberen Tuch abdecken und bei größeren Verletzungen einen Arzt aufsuchen.“

 

 

Salmonellen vermeiden

Brutzeln Fleisch und Würstchen schließlich auf dem Rost, sollte man darauf achten, dass weder Fett noch Marinade in die Glut tropfen. Beides kann beim Verbrennen krebserregende Stoffe entwickeln, die sich mit dem Rauch auf dem Grillgut niederschlagen. Der Rat der Expertin: Eine Aluschale unter das Grillgut legen oder einfach mageres Fleisch verwenden, das weniger tropft. Wer tiefgefrorenes Fleisch verwendet, sollte dieses aus der Verpackung nehmen und im Kühlschrank auftauen lassen. So lässt sich die Vermehrung von Salmonellen und anderen Krankheitskeimen auf dem Grillgut vermeiden.

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