Mit der Tübinger Hüftbeugeschiene reift das Hüftgelenk Ihres Kindes bei leichter bis mäßiger Hüftreifungsstörung vollständig nach. Sie hat sich inzwischen vielfach in der Praxis bewährt.

Mit der Tübinger Hüftbeugeschiene nach Prof. Dr. Bernau sind die besten Voraussetzungen geschaffen, dass das Hüftgelenk Ihres Kindes vollständig und unproblematisch nachreift. Sie hat sich inzwischen vielfach in der Praxis bewährt. Sie werden sehen, wie schnell sich Ihr Kind an die Schiene gewöhnt. Die Hüftdysplasie (alternative Bezeichnung: Hüftgelenkdysplasie; englisch hip dysplasia, developmental dysplasia of the hip, congenital dysplasia of the hip; Abkürzungen: CDH, DDH) ist eine Sammelbezeichnung für angeborene oder erworbene Fehlstellungen und Störungen der Verknöcherung (Ossifikation) des Hüftgelenks beim Neugeborenen. Die Hüftdysplasie kann dabei alleinstehend oder zusammen mit anderen angeborenen Fehlbildungen vorkommen. Die alleinstehende Hüftdysplasie ist erheblich häufiger anzutreffen und findet sich weitaus häufiger bei Mädchen als bei Jungen. Es werden mehrere Faktoren als begünstigend oder teilweise verursachend angesehen: ein Faktor ist die Beckenendlage. Die Symptome der Hüftgelenksdysplasie sind zunächst Seitenungleichheit der Pofalten und Bewegungseinschränkungen der betroffenen Hüfte beim Strampeln. Ohne Behandlung kommt es bei schweren Formen zu bleibenden Schäden des Hüftgelenks mit Hinken, Gangstörungen und Schmerzen. Endzustand schwerer Formen ist die Hüftgelenksarthrose. Leichtere Formen weisen keine Schmerzen auf. Das Vorliegen einer Hüftgelenksdysplasie wird durch Einsatz vor allem der Sonographie, in selteneren Fällen des Röntgens und der Kernspin- oder Computertomographie gesichert. Die Behandlung erfolgt in den meisten Fällen ohne Operation durch Einsatz breiter Windeln und Wickeln oder Spreizhosen. Auch eine Ruhigstellung durch Spreizgips kann erforderlich sein. Die Notwendigkeit eines operativen Eingriffs besteht nur selten. Die Prognose der Hüftdysplasie ist seit Einführung des sonographischen Screenings im Neugeborenen alter erheblich verbessert worden.

 

 

Hocksitzstellung zur ungestörten Nachreifung:

Die günstigste Hüfteinstellung zur Nachreifung ist dabei die so genannte „Hocksitzstellung“. Es ist dieselbe Stellung, die das Kind vor der Geburt im Mutterleib eingenommen hat. Durch die Schiene werden die Hüftgelenke Ihres Babys in einem Winkel von über 90 Grad gebeugt und leicht gespreizt. Auch wenn Ihnen das im ersten Moment ungewohnt erscheint, handelt es sich dabei nur um eine Verlängerung der vorgeburtlichen Phase. So können die Hüften Ihres Babys unter den gleichen, günstigen Bedingungen wie im Mutterleib nachreifen. Ihr Kind wird dabei nicht über das notwendige Maß hinaus beim natürlichen Strampeln eingeengt. Durch das spontane Strampeln, bei dem das Kind wechselseitig die langen Rückenstrecker aktiviert, wirkt es weiterhin der Rückenrundbildung entgegen.  Ihr Arzt passt die Tübinger Hüftbeugeschiene an und erklärt Ihnen ganz genau den Umgang mit der Orthese. Sie werden schon nach kurzer Zeit im An- und Ablegen der Schiene geübt sein, denn Sie brauchen nur den Klettverschluss und die weißen Verschlüsse zu betätigen. Die meisten Kinder gewöhnen sich sehr schnell an die neue Situation.

 

Eine ausführliche Gebrauchsanleitung finden Sie Hier. Wir empfehlen jedoch ausdrücklich das anlernen durch eine kleine Einweisung bei Ihrem Artz oder verantwortlichen Ansprechpartner.

 

 

 

Regelmäßige Kontrolluntersuchungen:

Bei den regelmäßigen Kontrolluntersuchungen überprüft Ihr Arzt in erster Linie die Hüftgelenke sowie den Sitz und die Größe der Hüftbeugeschiene. Er stellt sie dem Wachstum Ihres Kindes entsprechend nach.  Um Ihnen die hygienische Handhabung im Alltag zu erleichtern, haben wir die Schiene aus abwaschbarem Material gefertigt. Sie können auch ganz bequem die Frotteebezüge der Schulterspange entfernen und waschen.

 

 

 

 

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