So gelingen Vorsätze

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Abnehmen, mehr Sport, weniger Alkohol, mit dem Rauchen aufhören – haben Sie sich mindestens eines davon auch wieder vorgenommen?


Und Sie merken schon jetzt – das wird schwierig? Warum ist das eigentlich so schwer? Die Antwort liegt auf der Hand: Weil es mit Verzicht und Unbequemlichkeit verbunden ist.



Besser positiv formulieren

Kein Wunder, wenn das Ziel darin besteht, etwas nicht mehr zu tun. Und zwar etwas, was man eigentlich ganz gern getan hat. Viel besser würde es doch klingen, wenn man formulierte: Ich möchte mich mit meiner Figur wieder wohlfühlen, schöne Kleider tragen können. Ich möchte mich aktiv entspannen können und mich nicht mit Bier und Wein betäuben. Ich möchte wieder leistungsfähig sein und nicht im zweiten Stockwerk nach Luft ringen. Wer sich das Ziel vor Augen hält, dem wird der Weg leichter fallen.

Der Riegel Schokolade, der faule Abend auf der Couch oder der nächste Glimmstängel – all das können wir sofort haben. Die „Belohnung“ dagegen, die uns ein verändertes Verhalten bringt, liegt erst einmal in weiter Ferne. Denn um schlanker, fitter oder gesünder zu werden, braucht es schon einen etwas längeren Atem. Deshalb siegt so oft der innere Schweinehund.





Erreichbare Ziele setzen

Damit es gelingt, sollten Sie Ihr Ziel am besten mit einem positiven Bild in Ihrem Kopf verbinden. Sie wollen mit dem Rauchen aufhören? Dann malen Sie sich aus, wie Sie danach viel besser durchatmen können, nicht mehr husten müssen und Ihre Anziehsachen nicht mehr nach Rauch riechen. Sie wollen abnehmen? Zeichnen Sie in Ihrem Kopf das Bild, wie Sie sich schicke Klamotten aussuchen, die glatt zwei Konfektionsgrößen kleiner sind als Ihre jetzigen. Rufen Sie sich das immer wieder vor Ihr geistiges Auge, sobald Sie schwach werden – das motiviert.




Kein schlechtes Gewissen

Außerdem sollten Ihre Vorsätze nicht zu streng sein: „Ich esse nie mehr Schokolade“ oder: „Ich laufe jetzt jeden Abend 10 Kilometer“ ist kaum durchzuhalten. Stecken Sie stattdessen erreichbare Ziele ab, wie zum Beispiel: „Im Lauf der nächsten zwei Wochen esse ich maximal eine Tafel Schokolade“.

Das beugt übrigens auch dem Frust vor, der sich einstellt, wenn Sie „gesündigt“ haben. Häufige Reaktion ist dann nämlich, das ganze Vorhaben über Bord zu werfen, nach dem Motto: „Jetzt ist es eh schon egal“ – verbunden mit dem Griff zu den Kartoffelchips. Das ist falsch. Geben Sie, wenn Sie schwach geworden sind, keinesfalls gleich ganz auf. Planen Sie stattdessen Rückschläge von vornherein mit ein und überlegen Sie, wie Sie sich in diesem Fall verhalten. Umgekehrt gilt: Wenn Sie sich eine Weile an Ihre Vorsätze gehalten haben, belohnen Sie sich – und zwar mit etwas, das nichts mit Essen oder Alkohol zu tun hat.






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