Resilienz – Das Geheimnis der inneren Stärke


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Resilienz –
Das Geheimnis der inneren Stärke

Manche Menschen haben es einfach drauf! Sie meistern Stress, Konflikte und Niederlagen ohne negative Auswirkungen – im Gegenteil, sie wachsen sogar daran. Grund dafür ist eine ausgeprägte Resilienz, also eine starke innere Widerstandskraft. Und die lässt sich trainieren.

Die unerwartete Kündigung der Wohnung, der Tod eines geliebten Menschen oder der Verlust des Arbeitsplatzes – manchmal hält das Leben schlechte Karten für uns bereit. Doch während manche Menschen daran zerbrechen, gehen andere gestärkt aus solchen Krisen hervor. „Mediziner nennen die Fähigkeit, sich in schwierigen Situationen durchzubeißen, Resilienz. Dabei geht es nicht darum, Probleme zu ignorieren oder zu unterschätzen, sondern vielmehr darum, wie Kompetenzen aufgebaut und gestärkt werden können, um Schwieriges zu meistern“, erklärt Andrea Jakob-Pannier, Präventionsexpertin bei der Barmer GEK.




Widerstandsfähigkeit lässt sich trainieren

Woher resiliente Menschen ihre innere Stärke nehmen, ist ganz unterschiedlich. Manchen scheint sie im wahrsten Sinne des Wortes in die Wiege gelegt zu sein, andere schauen sie sich in den ersten Lebensjahren von dem positiven Vorbild der Eltern ab. Doch da Resilienz auch mit der Zeit und unter verschiedenen Umständen variieren kann, also kein Mensch immer gleich widerstandsfähig ist, kann man auch im Erwachsenenalter noch an seiner emotionalen Widerstandsfähigkeit arbeiten. „Genau wie das körperliche Immunsystem lässt sich auch das seelische stärken. Die Kunst besteht darin, seine inneren Kraftquellen zu kennen und auszuschöpfen“, sagt die Expertin. Doch das ist gar nicht so einfach. Denn häufig bleiben uns negative Erfahrungen viel besser in Erinnerung als positive. Wenn wir an eine überstandene Krise zurückdenken, erinnern wir uns zwar an die Angst oder die Ohnmacht, die wir damals empfunden haben, aber nicht daran, wie wir aus dieser Krise herausgekommen sind. Und genau das lässt sich üben, etwa indem man gezielt aufschreibt, welche Krisen man bereits gemeistert hat. Entscheidend ist dabei das „Wie“: Es zeigt, auf welche persönlichen Fähigkeiten man im Falle eines Falles zurückgreifen kann. Ausführliche Übungen lassen sich am besten unter Anleitung trainieren.

Für den Alltag gibt es einige praktische Hilfestellungen, mit denen jeder selbst an seiner inneren Stärke arbeiten kann.




Mehr Resilienz durch:

  • Sich die eigenen Stärken bewusst machen.
  • Den Selbstwert nicht von der Zustimmung anderer abhängig machen.
  • Die Erwartungen an sich und andere realistisch halten.
  • Sich klarmachen, dass nicht jeder Mensch einem gut tut.
  • Auf die Intuition vertrauen.
  • In angespannten Situationen Ruhe bewahren.
  • Sich mit Menschen umgeben, die Kraft spenden und aufbauen.
  • Verantwortung für die eigenen Entscheidungen übernehmen.
  • Ein freundlicher Blick auf sich selbst ist Gold wert.



Wer unter konkreter Anleitung trainieren möchte, kann auf ein großes Angebot an entsprechenden Kursen und Büchern zurückgreifen.

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