Nordic Walking – Die richtige Technik

Bild von Christelle Olivier auf Pixabay

Straffes Marschieren statt Bummelschritt – das ist das Erfolgsrezept. Ein weiterer entscheidender Faktor des Nordic Walking ist neben dem Tempo die Technik. Sie ist einfach, aber dennoch sollten Anfänger einiges beachten.

“Nordic Walking ist kein Spaziergang und unterscheidet sich vor allem durch die Dynamik – und natürlich den aktiven Stockeinsatz – vom normalen Gehen“, so Christian Neureuther. Die Lauftechnik des Nordic Walking gleicht der Bewegungsausführung des Skilanglaufs und ist sehr einfach zu erlernen.

Nordic Walking nutzt den physiologischen, iagonalen Bewegungsablauf beim Walken durch den bewussten Stockeinsatz. Der rechte Stock hat dann Bodenberührung, wenn die linke Ferse aufsetzt und umgekehrt. Ein kräftigerer Einsatz der Arm- und Oberkörpermuskulatur kann das Walking-Tempo erhöhen und die Effektivität der Trainingseinheit steigern.

Durch verschiedene Trainingsvarianten, z. B. schnelle Trippelschritte oder große, ausladende Schritte oder den gleichzeitigen, parallelen Stockeinsatz sind Abwechslung und Spaß garantiert. Die Trainingsintensität kann jeder selbst bestimmen. Wer mag, kann Nordic Walking sogar im Intervall trainieren – es müssen lediglich kurze Jogging- und Sprungphasen in den Ablauf eingebaut werden.

 

 

Die Grundregeln:

  • die Schultern sollten entspannt und locker sein
  • Oberkörper und Hüfte schwingen natürlich
  • die Füße zeigen nach vorne
  • Stöcke nahe am Körper führen
  • Hände leicht geöffnet, um die Stöcke nach vorne schwingen zu lassen
  • ein Bein ist immer am Boden
  • Abdruck mit den Zehen und Bewegung der Hüfte nach vorne
  • der Stock setzt mit der gegenüberliegenden Ferse auf
  • am Ende der Bewegung wird der Stock diagonal zurückgeführt

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