Haarentfernung

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Haarentfernung

Gutes Aussehen und Schönheit, diese Themen sind en vogue und nicht nur für die Akteure auf Leinwand, Bühne und Laufsteg von Bedeutung. Zu den augenfälligsten Komponenten, die das Aussehen eines Menschen beeinflussen, gehören das Gesicht und die Haare. Der zweite Fokus liegt auf dem Körper: Als attraktiv und ästhetisch gelten eine gute Figur und speziell für Frauen, und zunehmend auch für Männer, eine glatte, unbehaarte Haut. Nicht nur bei Models und Schauspielern ist Haarentfernung deshalb ein Thema. Besonders das weibliche, aber auch das männliche Geschlecht, ist heute an den möglichen Methoden der Entfernung störender Behaarung interessiert.

Haar ist nicht gleich Haar

Wachstum und Ausfall der Haare sind einem Zyklus unterworfen, den man in 3 Phasen einteilt, die Wachstumsphase oder Anagenphase, die Übergangsphase oder Katagenphase sowie die Ausfallphase oder Telogenphase. Rein biologisch betrachtet sind Haare so genannte Anhangsgebilde der Haut. Sie bestehen, wie auch die äußere Schicht der Epidermis der Haut, aus verhornten Epithelzellen (Epithel = Deckgewebe). Das Haar setzt sich zusammen aus Haarwurzel und herausragendem Haarschaft. Die Wurzel wird durch die in der Haarpapille befindlichen Blutgefäße und Nerven mit den notwendigen Nährstoffen versorgt. Körperhaare haben eine wesentlich kürzere Wachstumsphase als Kopfhaare. Ob die Behaarung am Körper stärker oder weniger stark ausgeprägt und über den Körper verbreitet ist, hängt mit unterschiedlichen Erbanlagen zusammen. Aber auch Hormone, insbesondere männliche Geschlechtshormone (Androgene), können das Erscheinungsbild der Körperbehaarung beeinflussen. Frauen haben vorzugsweise auf dem Kopf, unter den Achseln und in der Schamregion einen mehr oder weniger kräftigen Haarwuchs. Die Härchen im Gesicht sowie an den Armen und Beinen fallen zumeist kaum auf.

Nicht nur im Sommer auch im Winter können Körperhaare das ästhetische Empfinden stören. Fehlen sie oder wachsen sie an falscher Stelle, kann dies mitunter die Psyche stark belasten. Um lästige Behaarung an bestimmten Körperpartien wie zum Beispiel Armen, Beinen, Achselhöhlen und Gesicht zu entfernen, bieten sich grundsätzlich zwei Vorgehensweisen an: mechanisch oder chemisch. Die mechanischen Methoden werden als Epilation, die auf der Basis chemischer Enthaarungsmittel als Depilation bezeichnet.

Übrigens: Ganz egal, welche Methode der Haarentfernung man wählt, danach wachsen die Haare nicht schneller und auch nicht dichter!

 

Quelle: www.haut.de

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