Es wird gegessen was auf den Tisch kommt!

Buchautor fordert: “Der Pausenbrotparagraph” für die gesunde Ernährung im Schulalter

Die Zahl der fettleibigen Menschen in Deutschland steigt weiter. Der Rundumblick in der Fußgängerzone belegt dies. Oder, demnächst auch wieder im Freibad, kann man dieses Panorama bewundern: Knapp die Hälfte der Bevölkerung hat einen BMI (Body Maß Index) von über 25.

Ernährungs-Wissen fängt in der Kindheit an. Jetzt hat ein Buchautor einen Gesetzentwurf auf den Tisch gelegt: Den “Pausenbrotparagraphen”. Weil nämlich Kinder gutgläubige kleine Menschen sind und dem Lebensmittelhandel ihren Körper anvertrauen, haben sie ein Recht darauf, dass ihnen nur gesundes Essen verkauft wird.

“Kein Gericht schmeckt so gut, wie es sich anfühlt, nackt gut auszusehen”, ergänzte Stephan C. Daniel, Buchautor, am vergangenen Donnerstag auf seiner ersten Lesung in München. Zum Publikum zählten Vertreter des Ernährungsministeriums und des Lehrerverbands. Die Gäste wurden von Moderatorin Alejandra Beltrán Cuevas (bekannt aus SKY – “Master Chef”) durch den Abend begleitet.

Der Autor fordert vom Lebensmittelhandel mehr Verantwortung und stellt eine einfache Rechnung auf: Auf der einen Seite ist ein Kind ist schon mit sieben Jahren beschränkt geschäftsfähig. Auf der anderen Seite lernen Kinder erst in der fünften Klasse die Ernährungspyramide. Der “Pausenbrotparagraph” schließt diese Lücke, in der Kinder bisher orientierungslos ihr Taschengeld für Süßigkeiten, Limonaden und andere unsinnige Energieträger ausgeben durften – wohl bemerkt häufig auch ohne Einverständnis ihrer Eltern.

“Der Minderjährige bedarf zu einer Willenserklärung, durch die er nicht lediglich einen gesundheitlichen Vorteil erlangt, der Einwilligung seines gesetzlichen Vertreters.”

Der Entwurf besagt für die Praxis, dass diverse stark zuckerhaltige Lebensmittel wie Nuss Nougat Cremes, Koffeinhaltige Limonaden, Schokoriegel, überfettete Speisen usw. ab sofort nur noch mit Einverständnis der Eltern für Kinder über den Ladentresen gehen.

Der Entwurf entspricht allerdings weitgehend dem § 107 BGB. Es handelt sich somit nur um die Essensbeilage. Gem. Art. 2 GG, dem Recht auf körperliche Unversehrtheit, würde jedoch §107 BGB jedoch schon jetzt ausreichen.

 

Hintergrund:

Das Projekt “Mit Essen Spielt Man” besteht aus einer Komödie (“Baudelaire der Spitzenkoch” sprich: bodlär) und einem Lernspiel für Ernährung (“Jeu-d’oeuvre” sprich: schödöwre).

In der Komödie entwickelt der Protagonist (Baudelaire) im Laufe der Geschichte, in der er einige spannende Reisen unternimmt, die Spielideen, sowie die Optirant Vision (sprich: optirond), ein möglicherweise wegweisendes Gastronomiekonzept. Daniel bietet Gastronomen mit Optirant eine einfache Möglichkeit, um Gäste bei gesunder Ernährung aktiv zu unterstützen. Es wäre deshalb denkbar, dass die Optirant Vision sehr nützlich für die gesamte Branche sein könnte.

 

 

“Fotograf: Alex Fettich Photographer”

Quellenangabe: “obs/Public-Tools Verlag/PUBLIC-TOOLS Verlag”

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