Eltern wünschen sich mehr Zeit für sich und die Familie

Repräsentative YouGov-Studie von Laura und Volkswagen

Hamburg (ots) – Egal ob alleinerziehend, verheiratet oder als Teil einer Patchworkfamilie: Eltern müssen vieles unter einen Hut kriegen. Arbeit, Haushalt und Termine – bei der straffen Zeitplanung bleiben oft nur kurze Momente mit den Liebsten. Über die Hälfte der Eltern in Deutschland wünscht sich mehr Zeit mit der Familie – und 41 Prozent mehr Zeit als Paar. Das ergab eine repräsentative Umfrage des Marktforschungsinstituts YouGov (1.033 Befragte) im Auftrag von Laura und Volkswagen.

 

Freizeit? Fehlanzeige!

Schule, Hobbys, Freunde – Eltern möchten, dass ihre Kinder überall sicher ankommen und opfern dafür ihre Zeit: 25 Prozent fahren mit dem Auto mindestens 50 Kilometer pro Woche für ihre Kinder. Klar, dass die eigene Erholung dann oft auf der Strecke bleibt: Ein Viertel der Mütter hat am Tag weniger als 30 Minuten Zeit für sich. Um zwischendurch auch mal entspannen zu können, wünschen sich viele Frauen eine Auszeit, zum Beispiel bei einem Wellness-Wochenende (45 %).

 

Was würden Frauen und Männer mit einer extra Stunde am Tag anfangen?

Wenn Männer eine extra Stunde am Tag hätten, würden sie am liebsten mehr Sex haben. An zweiter Stelle steht die Fitness: 37 Prozent der Väter wünschen sich mehr Zeit für Sport. Frauen setzten andere Prioritäten: Sie würden die zusätzliche Zeit mit Lesen und Schlafen verbringen. Trotz der Unterschiede zwischen Mann und Frau: Wenn es um große Entscheidungen geht, treffen Eltern diese meist gemeinsam. Bei wichtigen Anschaffungen, wie dem Kauf eines neuen Autos, teilt sich die Mehrheit der Paare (60%) die Verantwortung. Die Kinder werden hingegen selten gefragt: Nur drei Prozent geben an, dass sie solche Entscheidungen gemeinsam als Familie treffen.

 

Der Laura-Familiengipfel in der Autostadt in Wolfsburg

Beim großen Laura-Familiengipfel in der Autostadt in Wolfsburg diskutierte Chefredakteurin Sabine Ingwersen die Studienergebnisse mit Leserinnen: Fünf Mütter trafen sich zur großen Diskussionsrunde mit Laura und einem Überraschungsgast: Schauspielerin Andrea Sawatzki. “Mit einer geschenkten Stunde würde ich mit den Hunden gehen. Wobei: Das ist ja auch wieder ein Pflichtprogramm. Lesen oder schreiben wäre mal wieder schön, Schlafen ist auch immer gut”, so Sawatzki. Wenn es noch etwas zu tun gibt, fällt Frauen das Abschalten schwer, so geht es auch dem Tatort-Star: “In dem Punkt beneide ich meinen Mann, der lässt alles liegen und liest einfach. Und das kann ich nicht. Ich muss, bevor ich mich entspannen kann, erst mal alles aufgeräumt haben. Und dann ist die Stunde schon vorbei – typisch Frau!”

 

Familie 2.0: Soziale Medien und Smartphone-Nutzung

Jedes zehnte Elternteil empfindet soziale Medien als Stress und zusätzlichen Druck. Und wenn es um die Kinder geht, machen sich Eltern große Sorgen: 38 Prozent haben Angst, dass ihre Kinder in den sozialen Medien gemobbt werden, 37 Prozent, dass ihre Kinder online-süchtig werden und 36 Prozent, dass ihre Kinder den Bezug zur Realität verlieren. Deshalb versuchen sie, mit entsprechenden Erziehungsmaßnahmen Einfluss auf den Medienkonsum ihrer Sprösslinge zu nehmen: 71 Prozent der Eltern sind gegen Handys am Esstisch und 66 Prozent finden, dass ihre Kinder das Smartphone nicht mit ins Bett nehmen sollten. Bei vielen funktioniert Smartphone-Entzug als Strafe heute besser als Fernsehverbot.

 

 

 

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Hinweis zur Umfrage: Repräsentative YouGov-Studie im Auftrag von Laura und Volkswagen Stichprobengröße: 1.033 Repräsentativ für Eltern zwischen 25 und 55 Jahren mit Kindern unter 18 Jahren Feldzeit: 21.02.2017 – 01.03.2017

Quellenangabe: “obs/Bauer Media Group, Laura/Laura”

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