Menschen in ländlichen Regionen Indiens mit sauberem Wasser zu versorgen – das ist das Ziel des Spendenaufrufs, den Prof. Dr. Dietrich Grönemeyer jetzt unter www.oneworldnow.de/brunnenspende startete.

Mit seinem Engagement macht er darauf aufmerksam, wie die Trinkwasserversorgung dieser Menschen schon mit relativ geringen Mitteln garantiert werden kann. Die Motivation des Mediziners: “Mahatma Gandhi hat mal gesagt, dass wir die Veränderung sein müssen, die wir in der Welt sehen wollen. Als Arzt, Autor und Humanist möchte ich die tiefe Weisheit dieses Satzes für mich konkret mit Leben füllen. Ich freue mich von Herzen, wenn andere Menschen bereit sind, mich bei diesem Anliegen zu unterstützen. Bitte helfen Sie mit, dass möglichst viele Brunnen in Indien gebaut werden können.” Die ersten fünf Brunnen, und damit die Versorgung von etwa 1000 Menschen, finanziert Grönemeyer auf eigene Kosten.

 

Rund 200 Menschen profitieren von einem Brunnen – 4,50 pro Kopf werden gebraucht

 

Das Problem: Verschmutztes Trinkwasser macht Kinder und Erwachsene nahezu zwangsläufig krank. In wenig entwickelten Regionen der Welt sind es zumeist die Frauen, die viele Stunden täglich investieren müssen, um überhaupt an Wasser zu kommen. Ein vernünftig angelegter, geschlossener Brunnen mit Handpumpe im Dorf und ein Feld, auf dem Regenwasser versickern kann, reichten bereits. “Sie schaffen eine Grundlage, mit der die Lebenssituation dieser Menschen deutlich besser wird.” Für die Installation einer solchen Anlage brauche man 900 Euro. So erhält eine indische Dorfgemeinschaft mit rund 200 Menschen nachhaltig sauberes Wasser. Prof. Grönemeyer: “Für nur 4,50 Euro sichern Sie die Wasserversorgung für einen Menschen!”

Sauberes Wasser ist eine wichtige Grundlage, um gesund zu bleiben. Gesunde Eltern können ihre Familie besser versorgen. Gesunde Jugendliche können erfolgreicher lernen. Gesunde Säuglinge haben eine viel größere Chance, sich in den ersten Lebensjahren gut zu entwickeln.

Sichere Investition durch Zusammenarbeit mit lokaler Hilfsorganisation

Beim Bau der Brunnen setzt Prof. Grönemeyer auf die Zusammenarbeit mit einer Organisation, die direkt in der Region arbeitet. Das Essener Hilfswerk wortundtat ist seit 40 Jahren in ländlichen Regionen des indischen Bundesstaates Andhra Pradesh aktiv. Die Helfer in Indien sind Einheimische. Beim Brunnenbau kommen nur einheimische Kräfte zum Einsatz, auch das Material stammt nur von regionalen Herstellern. Projektkoordinatoren aus Deutschland prüfen zweimal jährlich den sachgemäßen Spenden-Einsatz. Außerdem gewährleistet das Hilfswerk, dass alle privaten Spenden zu 100 Prozent bei den Bedürftigen ankommen.

Die ersten 100 Spender, die 45 Euro oder mehr spenden – also mindestens zehn Menschen mit Wasser versorgen – erhalten nach der Aktion als kleines Dankeschön das von Prof. Grönemeyer geschriebene und handsignierte Buch “Wir – vom Mut zum Miteinander”. Selbstverständlich gibt es auf Wunsch eine Spendenquittung zur Vorlage beim Finanzamt.

 

Wenn jeder Verantwortung übernimmt, lässt sich viel bewegen

Der Spendenaufruf von Prof. Dr. Dietrich Grönemeyer ist Teil seiner Initiative “oneworldnow!”. Damit möchte er darauf aufmerksam machen, dass es auf der Welt einerseits viel Not und Armut gibt, andererseits aber auch ausreichend Geld und Wissen vorhanden sind, um die rund sieben Milliarden Menschen zu versorgen. Er ist der Überzeugung, dass kein Mensch Hunger leiden, verdursten oder nur unter Mühen an Wasser gelangen müsste. Die materiellen, technischen und wissenschaftlichen Voraussetzungen für einen humanen Ausgleich sind seiner Überzeugung nach nie besser gewesen als heute. Grönemeyer: “Es ist eine Frage des Hinschauens und der Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen. Engagement aus Nächstenliebe, Einsatz für meinen Mitmenschen – das endet eben nicht am Gartenzaun, sondern umfasst die ganze Welt. Alle Menschen haben das gleiche Recht, als besondere, einmalige Persönlichkeiten respektiert und mit Würde behandelt zu werden.”

 

 

 

Der Link zur Spendenseite: www.oneworldnow.de/brunnenspende

Quellenangabe: “obs/oneworldnow!/wortundtat/Fessel”

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