Die Zukunft fängt heute an

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Ob familienfreundliche Wohnungen, Fahrradhighways oder Stadtgärten – vielerorts wird mit recht einfachen Mitteln Zukunftsweisendes geschaffen.

 

Tomaten pflanzen auf dem Dach Lebensmittel aus der Region – warum eigentlich nicht gleich aus der eigenen Stadt? Was, wenn uns das Öl ausgeht, zur wirtschaftlichen Notwendigkeit werden könnte, ist heute ein Trend bei Städtern,
die daran Freude haben und die sich zwischen all dem Beton bei Gartenarbeit „erden“ wollen. Auf Dächern und von Kommunen zur Verfügung gestellten Grünflächen wird in Gemeinschaftsbeeten oder kleinen Parzellen fleißig Unkraut gejätet und Gemüse angebaut. Ein besonders bekanntes Projekt des „Urban Gardening“ ist der Berliner Prinzessinnen-Garten. Auf einer 6.000 Quadratmeter großen Fläche bauen Kreuzberger hier vor allem alte Gemüsesorten
und seltene Kulturpflanzen an – mobil in Behältern wie Bäckerkisten und aufgeschlitzten Tetrapaks, da die Qualität des Bodens in dem Areal zu wünschen übrig lässt.

 

Eine andere Bewegung, der es darum geht, aktiv den Wandel in der eigenen Stadt mit zu gestalten, sind die internationalen Transition-Initiativen. Hintergrund ist die Erwartung, dass ein Leben mit weniger verfügbarer Energie bald nötig sein wird und es besser ist, sich darauf vorzubereiten, als überrascht zu werden. Auf lokaler Ebene organisieren die Initiativen zum Beispiel Tauschbörsen oder Arbeitsgruppen zu Themen wie Energie und Bildung, oder sie legen Stadtgärten an. Etwa 70 bis 75 Transition- Initiativen befinden sich in Deutschland im Aufbau oder bestehen schon, sagt Gerd Wessling, Mitbegründer des Transition-Netzwerks Deutschland-Österreich-Schweiz.

 

Infos:
www.urban-gardening.eu/category/blog; www.transition-initiativen.de

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