Der erste Brei – wann ist der richtige Zeitpunkt?

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Der erste Brei – wann ist der richtige Zeitpunkt?

Mit zunehmendem Alter Ihres Babys än­dert sich auch sein Nährstoffbedarf. Nicht vor Beginn des 5. Monats (also in der 17. Lebenswoche) und spätestens am Anfang des 7. Monats (ab der 25. Lebenswoche), benötigt Ihr Kind mehr als nur Milch.

 

Dann ist die Zeit gekommen, den ersten Brei zu füttern. Früher damit anzufangen ist wenig sinnvoll und auch nicht notwendig, da sich dadurch das Allergierisiko für Ihr Kind erhöht. Kleinere Säuglinge kommen außerdem mit dem Löffel noch gar nicht zurecht, weil der Saugreflex noch zu stark ausgebildet ist. Doch ab dem 5. Monat ist Ihr Kind auch zunehmend in der Lage, andere Nahrungsbestandteile als Milch zu verdauen. Monat für Monat ersetzen Sie nun die Milchmahlzeiten durch Breie.

 

Tipp: Milchfläschchen für einen Ausflug oder die Nacht können Sie so vorbereiten: Einfach die erforderliche Pulvermenge ins saubere, trockene Fläschchen füllen und bei Bedarf abgekochtes, heißes Wasser aus einer extra vorbereiteten Thermosflasche dazufüllen. Schütteln, Temperatur überprüfen, guten Appetit!

 

Ab etwa dem 10. Monat kann Ihr Kind mehr und mehr festere Nahrung probieren und langsam die Familienkost ausprobieren. Als erster Brei wird allgemein ein Gemüse- Kartoffel-Fleisch-Brei als Mittagsmahl­zeit empfohlen. Erfahrungsgemäß ist es sinnvoll, wenn Sie Ihrem Baby anfangs nur ein paar Löffelchen fein püriertes Gemüsemus (z.B. Frühkarotten) anbieten, am besten vor der Milchmahlzeit. Im Wochenabstand erweitern Sie das Ganze um zunächst Fett, dann fein passierte Kartoffeln und dann Fleischmus und Saft. Wenn Ihr Kind seinen ersten Brei gleich wieder ausspuckt und anschließend herz­zerreißend schreit: Seien Sie nicht ent­täuscht. Kinder sind unterschiedlichste Persönlichkeiten. Manche finden Neues toll, andere dagegen irritierend. Ein Löffel- chen Karottenmus ist neu, fühlt sich anders an, schmeckt anders und muss anders gegessen werden als Milch. Vielleicht war der Zeitpunkt für Ihr Kind noch zu früh. Versuchen Sie es einfach ein paar Tage später noch einmal. Nach ungefähr einem Monat ersetzen Sie die Abendmilch durch einen Milch­Getreide-Brei. Hauptbestandteile sind Milch, Getreide sowie etwas Obstsaft oder Fruchtpüree. Der abendliche Milchbrei sättigt gut und hilft Ihrem Kind (und auch Ihnen) beim Durchschlafen. Verwenden Sie beim Selberkochen möglichst Voll­kornprodukte wie Haferflocken oder Voll­korngrieß und keinen Zucker. Instantflo­cken, die nur in die heiße Milch eingerührt werden, sind praktisch, sollten aber ebenso keine Zuckerzusätze oder andere Zutaten enthalten. Ein Blick auf die Zutatenliste gibt Aufschluss.

 

 

 

 

Tipp: Sobald Ihr Baby Beikost bekommt, braucht es zum Essen auch etwas zu trinken. So rutscht das Essen besser und die Verdauung wird unterstützt. Geeignet sind Wasser, ungezuckerter Kindertee (Teebeutel) oder stark verdünnter Frucht­saft ohne Zucker.

 

 

 

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