Fit für den Wintersport

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Für ihren Start ab dem 7. Februar trainieren die olympischen Wintersportler bereits seit Monaten. Aber auch Freizeitsportler und erst recht Anfänger sollten sich für den Sport im Schnee gut vorbereiten.

„Selbst derjenige, der sich das ganze Jahr über mit Sport fit hält, sollte mindestens zwei Monate vor dem Skiurlaub mit regelmäßiger Skigymnastik beginnen“, rät Klaus Möhlendick, Sportwissenschaftler bei der Barmer GEK. Neben Kraftübungen für eine starke Muskulatur seien auch Ausdauertraining und Koordinationsübungen sinnvoll. Zwei- bis dreimal pro Woche sollte man etwa 30 Minuten für das Training einplanen.



Langsam starten

Völlig untrainierten Menschen rät der Experte vom Ski- und Snowboardfahren ab: „Wer nicht fit ist, riskiert Verletzungen! Und wer sich trotzdem auf die Bretter wagen möchte, sollte dies nur unter fachlicher Anleitung tun.“ Doch auch erfahrene Wintersportler sind vor Verletzungen nicht gefeit. Stürze können sich aufgrund des Geländes ereignen, aber auch die Sportler selbst sollten einiges beachten. „Die ersten Pistenkilometer nach längeren Pausen sollten bewusst langsam und vorsichtig gefahren werden, um wieder ein Gefühl für die Bewegung zu bekommen“, so Möhlendick. Der Fahrstil sollte außerdem den persönlichen Fähigkeiten angepasst sein.



Fahrtüchtigkeit richtig einschätzen

Auch im Winterurlaub sei zudem auf ausreichende Flüssigkeits- und Energiezufuhr zu achten. Alkohol ist natürlich tabu, damit man fahrtüchtig bleibt. Bei Fehlsichtigkeit gehören Kontaktlinsen oder Sportbrille zur Standardausrüstung. Neben der körperlichen Fitness spielt aber auch die mentale Verfassung eine Rolle. Der Experte rät deshalb: „Auch wenn es noch so viel Spaß macht, sollten Sportler darauf achten, ob ihre Konzentration noch ausreicht oder ob sie schon Ermüdungsanzeichen feststellen.“ Dann müssen rechtzeitig Regenerationspausen eingelegt werden. Nach dem Skilaufen laden Sauna und warme Bäder natürlich besonders ein.




Das richtige Equipment

Übrigens: Eine gute Ausrüstung ist natürlich teuer. Anfänger und Hobbysportler können deshalb auch auf Leihangebote vor Ort zurückgreifen. „Wer eigene Ski besitzt, muss diese unbedingt vor der Saison warten lassen“, so Möhlendick. Beim Kauf sollten sich Sportler ausführlich beraten lassen, um eine individuelle Passform zu gewährleisten. Anfängern sollten die Ski nicht über den Kopf reichen. „Bei der Schuhanprobe sollte man Skisocken tragen. Die Zehen müssen genügend Platz haben, die Ferse aber fest sitzen. Die Schnallen sollten sich gut bewegen lassen“, so die Tipps des Experten. Zudem empfiehlt er Funktionsunterwäsche, ein atmungsaktives Oberteil, Skianzug beziehungsweise Jacke und Skihose sowie natürlich Helm und Skibrille. Auch ein geeigneter Sonnenschutz ist im Schnee wichtig, und für den Notfall sollte man ein Erste-Hilfe-Set bereithalten. So vorbereitet geht es dann – fast wie die Olympioniken – ab auf die Piste!



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