Am Computer Zur Traumtour

Dank cleverer Software werden Tagträume von der nächsten Biketour schnell Realität. Mit ein bisschen Übung funktioniert das ganz fix und einfach.

 

 

Tourenvorschläge aus dem Internet sind zwar schnell heruntergeladen, entsprechen aber nicht immer den eigenen Wünschen. Optimal ist die Tourenplanung mit spezieller Software, die auf dem Rechner installiert wird – und auch nicht immer teuer sein muss.

 

 

Im vergangenen Beitrag haben wir Internet-Portale vorgestellt. Dort findet man zwar jede Menge toller Touren, die aber oft eben zu wenig auf die eigenen Tourenträume hin maßgeschneidert sind. Mal sind sie zu kurz, mal zu lang, mal nur Einwegstrecken, mal fangen sie nicht dort an, wo man selbst einsteigen möchte. Nicht selten fehlen auch die Höhendaten oder die passende Karte zur Tour. Und irgendwo auf dem Rechner möchte man seine Touren auch verwalten. Die Tools der Internet-Portale reichen dafür meist nicht aus. Also: Eine spezielle Planungssoftware muss her, die fest auf dem PC installiert wird, und mit der man Touren und Karten nach Lust und Laune bearbeiten kann.

 

 

 

Fix planen im  Offline-Modus

Ein nicht selten entscheidender Vorteil der PC-Planer: Man ist nicht auf einen Internet-Zugang angewiesen, sondern kann jederzeit offline seine Touren planen. Denn gerade die beliebtesten Tourenportale können am Wochenende – wenn jeder im Netz plant – quälend langsam werden, insbesondere beim Kartenaufbau. Zudem baut ein PC-Programm die speicherhungrige Karte im Hintergrund meist deutlich schneller auf als über ein Internet-Portal, und wer seine Touren in 3D abfliegen möchte, lernt die Grafikpower seines Rechners zu schätzen. Superkomfortabel: Wer unterwegs im Urlaub ein Netbook mit der passenden digitalen Karte dabei hat, kann seine Touren von Tag zu Tag planen und auswerten.

 

 


SOFTWARE OPTIMAL NUTZEN

Die meisten Softwareprogramme bieten zahlreiche Einstellungsmöglichkeiten und Funktionen. Unser Tipp: Konzentrieren Sie sich – gerade am Anfang – auf das Wesentliche, nämlich das Bearbeiten von Touren (Tracks) und die Nutzung von Karten, sonst ist der Frust vorprogrammiert.

 

Sämtliche hier besprochenen Programme beherrschen das Zeichnen und Bearbeiten von Touren (Tracks), neben der Darstellung auf einer Karte auch das Vereinfachen, das Auftrennen in verschiedene Segmente, das Zusammenfügen und die Anzeige im Höhenprofil. Sie unterscheiden sich deutlich in der Möglichkeit der nutzbaren Karten, vor allem im Kartenexport auf die verschiedenen GPS-Geräte. Das bietet übrigens kein Internet-Planer: Neben dem Tourenverlauf und einigen Wegpunkten auch einen Kartenausschnitt auf das GPS-Gerät zu laden.

 

Diese Karten müssen nicht unbedingt gekauft werden: Mit etwas Übung kann man auch die eigene Papierkarte einscannen und auf den Rechner bringen. Denn den meisten digitalen Karten fehlt es nach wie vor an Inhalten wie Bikerouten. Und wenn diese Spezialkarten einmal auf dem Bildschirm sind, kann man die gewünschten Trails einfach per Maus nachklicken und – ruckzuck – ins Gerät laden. Programme wie Touratech QV, CompeGPS Land oder Ozi Explorer ermöglichen dies. Noch besser: Die eingescannte Karte kann auch auf das GPS-Gerät übertragen werden. Bei Garmin-Geräten steht hierfür aber nur ein relativ kleiner Speicher zur Verfügung. Größere Karten-ausschnitte sollte man von einem Spezialstudio einscannen lassen (z. B. www.merkartor.de).

 



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