Abnehmen Strandfigur ohne Crash-Diät und Jo-Jo-Effekt

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Abnehmen Strandfigur ohne Crash-Diät und Jo-Jo-Effekt

Der Frühling ist da, die Röcke werden kürzer und viele wollen bei den wärmer werdenden Temperaturen noch ein paar Pfunde loswerden. Wer im Kampf gegen die Pölsterchen aber übertreibt, läuft Gefahr, dass er am Ende mehr wiegt als zuvor. Diplom-Ökotrophologin Micaela Schmidt und Diplom-Sportwissenschaftler Klaus Möhlendick von der Barmer GEK erklären, worauf man beim Abnehmen achten sollte.

„Wer in kurzer Zeit seine Figur in Form bringen möchte, sollte keine Wunder erwarten, sondern sich realistische Ziele setzen. Alles andere erzeugt nur Frust“, sagt Schmidt. Ein Kilogramm Gewichtsverlust pro Monat sprechen für eine gesunde Gewichtsabnahme. Mehr als zwei bis drei Kilogramm pro Monat bergen die Gefahr, das erreichte Wunschgewicht nicht langfristig halten zu können. Aus Möhlendicks Sicht sollte man dazu idealerweise kalorienreiche Lebensmittel sparsam einplanen und gleichzeitig mehrmals in der Woche auf eine Kombination von Kraft- und Ausdauersport setzen.

Mit einer ausgewogenen Ernährung ans Ziel

Beim Essen bieten sich reichlich Obst und Gemüse, Vollkornprodukte, fettarme Milchprodukte und Käse sowie mageres Fleisch und Fisch an. Dabei sollte auf eine ausgewogene Ernährung geachtet werden. Das heißt, dass etwa die Hälfte der aufgenommenen Nahrung aus Kohlenhydraten und die andere Hälfte aus zwei Anteilen Fett und einem Anteil Protein bestehen sollte. Eine zu einseitige Ernährung kann zu einem Nährstoffmangel führen. Auf süße und allzu fettige Speisen, Fast Food und Fertiggerichte sowie gezuckerte und kalorienreiche Getränke sollte man soweit es geht verzichten. Ein Cheeseburger hat beispielsweise mehr als 300 Kalorien, eine 350-Gramm-Salamipizza mehr als 800 Kalorien und ein kleines Pils etwa 140 Kalorien. „Auch bei den Getränken kann man Kalorien einsparen: Wer abnehmen will, trinkt am besten Wasser oder ungesüßte Tees – und zwar mindestens 1,5 bis zwei Liter täglich“, nennt Schmidt einen weiteren Abnehmtrick.

Lieber keine Crash-Diät

Von einer Crash-Diät raten beide Barmer GEK-Experten hingegen ab. Sie helfe allenfalls kurzfristig und beinhalte Risiken. So verliert der Körper bei einer solchen Diät zunächst einmal Glukose und Wasser, aber kein Fett. Auf eine geringe Kalorienzufuhr schaltet der Körper in den Sparmodus, um alle lebenswichtigen Funktionen aufrecht zu halten. Nach dem Ende der Diät stellt sich der Körper auf die gesteigerte Energiezufuhr aber nicht automatisch um. Das führt zum gefürchteten Jo-Jo-Effekt, der die Pfunde letztlich nicht purzeln, sondern steigen lässt. Dies kann man am besten durch eine grundsätzliche Ernährungsumstellung verhindern. Das bedeutet nicht, dass man sich jede Nascherei verkneifen muss. „Völliger Verzicht führt oftmals nur zu Heißhunger. Daher ist es in Ordnung, ab und an in Maßen zu sündigen“, sagt Schmidt. Allerdings sollte man dann auch trainieren, um Kalorien zu verbrennen, so ihr Tipp. Hier kommt es auf die Kombination an. „Mit dem Krafttraining treibt man vor allem den Muskelaufbau voran und mit dem Ausdauertraining die Fettverbrennung“, erklärt Möhlendick. „Mit etwas Disziplin kann man auf diese Weise seine Strandfigur erreichen und diese sogar auf Dauer erhalten.“ Weitere Informationen, wie man überflüssige Pfunde loswerden kann, gibt es unter http://www.barmer-gek.de/s000028.



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